ADHS und Zyklus: Warum deine Symptome nicht jeden Tag gleich sind

14.04.2026

Eine Klientin sagte vor kurzem zu mir: „Zwei Wochen im Monat bin ich kompetent. Die anderen zwei bin ich ein Trümmerhaufen." Sie hat ADHS, sie weiß es, sie hat Strategien, sie arbeitet damit. Und trotzdem gibt es Phasen, in denen alles funktioniert, und Phasen, in denen nichts mehr greift. Kein Planungssystem, kein Kalender, keine noch so gute Routine.

Das ist kein Motivationsproblem. Und es ist keine Einbildung. Es ist Neuroendokrinologie.

Wenn Hormone bestimmen, wie gut dein ADHS-Gehirn funktioniert

Was diese Klientin beschreibt, ist ein Muster, das die Forschung zunehmend bestätigt: ADHS-Symptome schwanken mit dem Hormonzyklus. Nicht bei allen Frauen gleich stark, nicht immer nach demselben Schema, aber häufig genug, dass die Wissenschaft es ernst nimmt.

Osianlis und Kolleg:innen (2025) haben in einem systematischen Review elf Studien zusammengefasst, die den Zusammenhang zwischen ADHS-Symptomen und Sexualhormonen untersuchen. Ihr Fazit: Es gibt zunehmend Hinweise auf eine Verbindung, besonders in der Pubertät und über den Menstruationszyklus hinweg. Gleichzeitig ist die Forschungslage noch früh, die Stichproben sind oft klein, die Methoden heterogen. Das ist kein „alles klar", aber es ist auch kein „nichts dran".

Martel und Kolleg:innen haben an der University of Kentucky 97 Frauen über ihren gesamten Zyklus begleitet, täglich Hormone gemessen und ADHS-Symptome erfasst. (Wichtiger Hinweis: Diese Daten wurden bisher nur auf dem U.S. Psychiatric and Mental Health Congress präsentiert und sind noch nicht peer-reviewed publiziert.) Das vorläufige Ergebnis: Aufmerksamkeitsprobleme und Impulsivität verschlechterten sich in der späten Lutealphase (kurz vor der Periode) und, in geringerem Ausmaß, rund um den Eisprung. Die kognitive Testleistung bestätigte die Selbstberichte. Bis zur Veröffentlichung in einem Fachjournal ist das als vorläufig einzuordnen, aber die Richtung ist konsistent mit den publizierten Reviews.

Das Eunethydis-Netzwerk (Kooij et al., 2025) geht in einem umfassenden Review noch weiter und betont, dass hormonelle Übergänge über die gesamte Lebensspanne, von Pubertät über Schwangerschaft bis Perimenopause, mit Veränderungen bei ADHS-Symptomen, Stimmung und kognitiver Leistung zusammenhängen. Und dass die pharmakologische Forschung hier dramatisch hinterherhinkt.

Was hinter den Schwankungen steckt: Östrogen, Dopamin und ein komplexes System

Das derzeit führende Erklärungsmodell geht davon aus, dass Östradiol (die biologisch aktivste Form von Östrogen) mehrere monoaminerge Systeme beeinflusst, darunter dopaminerge und serotonerge Signalwege. Östrogen moduliert die Dopaminsynthese, den Transport und die Rezeptorfunktion (Del Río et al., 2018; Jacobs & D'Esposito, 2011). Besonders relevant: Hirnregionen, die in der ADHS-Pathophysiologie eine zentrale Rolle spielen, nämlich Basalganglien und präfrontaler Kortex, exprimieren Östrogenrezeptoren auf dopaminergen Neuronen (Bendis et al., 2024).

Eng und Kolleg:innen (2024) haben dazu ein theoretisches Modell vorgelegt, das zwei kritische Punkte im Zyklus identifiziert: den periovulatorischen und den perimenstruellen Östrogenabfall. Ihre Hypothese: Hyperaktivität und Impulsivität könnten eher post-ovulatorisch zunehmen, Unaufmerksamkeit eher perimenstruell. Das ist als Modell spannend, aber noch nicht breit empirisch abgesichert.

Wichtig dabei: ADHS lässt sich nicht sauber als bloße „Dopamin-Unteraktivierung" beschreiben. Das ist eine verbreitete Vereinfachung, vor der aktuelle Reviews ausdrücklich warnen (MacDonald et al., 2024). Das System ist komplexer. Progesteron etwa hat regionsspezifische Effekte: Im Striatum kann es nach Östrogen-Priming die Dopaminfreisetzung fördern, während sein Metabolit Allopregnanolon im präfrontalen Kortex eher hemmende Effekte hat (Dazzi et al., 2002; Matuszewich et al., 2000). Vieles davon stammt allerdings aus Tiermodellen.

Und es gibt Hinweise, dass sich auch die Wirksamkeit von Stimulanzien über den Zyklus verändern kann. De Jong und Kolleg:innen (2023) berichten in einer Fallserie über positive Effekte einer prämenstruellen Dosisanpassung bei neun Frauen. Wynchank, de Jong und Kooij (2025) empfehlen in ihren klinischen Leitlinien explizit, den Zyklusstatus bei der ADHS-Behandlung systematisch zu berücksichtigen. Das ist als klinische Überlegung nachvollziehbar, aber noch keine robuste Evidenzbasis für allgemeine Empfehlungen.

Perimenopause: Wenn das System seine Pufferkapazität verliert

Das Thema Zyklus und ADHS wird noch brisanter, wenn die Perimenopause ins Spiel kommt.

Jakobsdóttir Smári und Kolleg:innen (2025) haben in einer populationsbasierten Kohortenstudie gezeigt, dass Frauen mit ADHS signifikant stärkere perimenopausale Symptome berichten als Frauen ohne ADHS (mittlerer MRS-Score 18,0 vs. 13,0). Mehr als die Hälfte der Frauen mit ADHS (54,2%) erlebte beeinträchtigende perimenopausale Symptome. Der auffälligste Befund: Die stärksten Unterschiede zeigten sich bereits in der Altersgruppe 35 bis 39 Jahre. Das legt nahe, dass die Perimenopause bei Frauen mit ADHS bis zu zehn Jahre früher einsetzen könnte als bei Frauen ohne ADHS.

Östradiol schwankt in der Perimenopause nicht sanft nach unten. Es schwankt erratisch und unvorhersehbar. Das hat Konsequenzen: Östradiol moduliert nicht nur Dopamin, sondern auch serotonerge, noradrenerge und GABAerge Systeme sowie die HPA-Achsen-Reaktivität und Neuroplastizität über BDNF (Bendis et al., 2024). Wenn dieses System destabilisiert wird, reduziert sich die Pufferkapazität für emotionale Regulation, kognitive Flexibilität und Stressverarbeitung.

Chapman, Gupta, Hunter und Dommett (2025) konnten zeigen, dass ADHS-ähnliche Symptome bei Frauen vom prä- zum perimenopausalen Status zunehmen. Und was viele Klient:innen in der Praxis berichten, deckt sich mit der Forschung: Kompensationsstrategien, die jahrelang funktioniert haben, greifen plötzlich nicht mehr. Struktur bricht weg. Emotionale Dysregulation nimmt zu. Alte Selbstabwertungen werden wieder lauter.

An dieser Stelle eine wichtige Differenzierung: Die Forschung zeigt kein universell erhöhtes Angstrisiko über die Menopausentransition. Es geht eher um individuelle Vulnerabilität. Frauen, die bereits empfindlich auf Hormonschwankungen reagieren, ob durch ADHS, PMDD oder andere Faktoren, sind stärker betroffen.

Was das für Coaching mit neurodivergenten Klient:innen bedeutet

Das Bewusstsein für hormonelle Einflüsse auf ADHS-Symptome verändert die Coaching-Praxis fundamental. Nicht weil Coaching Hormontherapie ersetzt (das tut es nicht), sondern weil es drei Dinge ermöglicht:

Psychoedukation als Entlastung. Wenn eine Klientin versteht, dass ihre Symptomverschlechterung in der späten Lutealphase biologische Gründe hat, verändert das die Selbstbewertung. Aus „Ich bin unfähig" wird „Mein Gehirn hat gerade weniger Ressourcen." Das ist keine Bagatellisierung. Es ist kontextinformierte Einordnung.

Timing als Strategie. Nicht jede Woche eignet sich gleich gut für anspruchsvolle kognitive Arbeit, für tiefergehende Schemaarbeit oder für das Etablieren neuer Routinen. Wenn Coaching-Sitzungen und Hausaufgaben zyklusbewusst geplant werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Interventionen tatsächlich greifen.

Differenzialdiagnostisches Denken. Symptomverschlechterungen können hormonell getrieben sein, aber auch durch Schlafstörungen, Stress, PMDS/PMDD, depressive Episoden, Schilddrüsenprobleme oder aktuelle Lebensbelastungen. Ein gutes Coaching hält diese Differenzierung offen, statt vorschnell alles auf eine Ursache zu reduzieren.

Fünf evidenzbasierte Strategien für zyklusbedingte Symptomverschlechterungen

Die folgenden Ansätze lassen sich auch zwischen den Coaching-Sitzungen selbstständig anwenden:

Affect Labeling. Das sprachliche Benennen von Emotionen reduziert nachweislich die Amygdala-Aktivierung (Lieberman et al., 2007). Konkret: „Das ist gerade Angst. Und ich bin an Tag 26 meines Zyklus." Dieses Einordnen schafft einen Moment Distanz zwischen dem Gefühl und der Bedeutung, die man ihm gibt.

Zyklusbewusstsein als kognitive Neubewertung. Wenn du weißt, dass du in einer hormonell vulnerablen Phase bist, kannst du dir sagen: „Das ist möglicherweise hormonell verstärkt. Ich muss diesem Gedanken jetzt nicht glauben und keine Entscheidungen daraus ableiten." Das ist kognitive Umstrukturierung mit biologischem Wissen.

Atemregulation. Langsames Atmen mit verlängerter Ausatmphase (z. B. 4 Sekunden ein, 6 bis 8 Sekunden aus) aktiviert den Parasympathikus. Balban und Kolleg:innen (2023) haben in einer randomisiert-kontrollierten Studie gezeigt, dass zyklisches physiologisches Seufzen (doppeltes Einatmen, langes Ausatmen) schon nach fünf Minuten täglich Stimmung und Angst signifikant verbesserte, sogar effektiver als Achtsamkeitsmeditation.

Dosierte Bewegung. Moderate Bewegung (Spaziergang, sanftes Yoga, leichtes Radfahren) kann in der späten Lutealphase hilfreicher sein als Hochintensives. Es geht nicht um Leistung, sondern um Neurotransmitter-Modulation und Stressachsen-Regulation.

Zyklustracking mit Symptom-Tagebuch. Aufschreiben, was gerade da ist, inklusive Zyklusphase. Über ein paar Monate entsteht ein Muster, das enorm dabei hilft, hormonell getriebene Gedanken von strukturellen Themen zu unterscheiden. Das macht die Welle beim nächsten Mal vorhersehbarer und damit weniger bedrohlich.

Für wen diese Informationen relevant sind

Für Frauen mit ADHS, die merken, dass ihre Symptome nicht jeden Tag gleich sind und bisher keine Erklärung dafür hatten. Für Frauen ab Mitte 30, die feststellen, dass Kompensationsstrategien, die jahrelang funktioniert haben, plötzlich nicht mehr greifen. Für Frauen in der Perimenopause, die nicht wissen, ob ihre kognitive Verschlechterung ADHS ist, Menopause oder beides. Und für Fachpersonen, die mit neurodivergenten Klient:innen arbeiten und den hormonellen Kontext bisher nicht systematisch mitdenken.

Was diese Information nicht ersetzt: eine fachärztliche Abklärung. Wenn du den Verdacht hast, dass deine Symptome hormonell beeinflusst werden, ist ein Gespräch mit einer Gynäkologin oder Psychiaterin, die sich mit reproduktiver Hormonsensitivität auskennt, der richtige nächste Schritt. Gerade die Abgrenzung zu PMDD, Depression und Schilddrüsenproblemen ist differenzialdiagnostisch wichtig.

Häufig gestellte Fragen zu ADHS, Zyklus und Hormonen

Können ADHS-Symptome tatsächlich mit dem Zyklus schwanken?

Ja, dafür gibt es zunehmende Hinweise. Mehrere Studien und Reviews zeigen, dass ADHS-Symptome wie Unaufmerksamkeit und Impulsivität in der späten Lutealphase und perimenstruell zunehmen können (Osianlis et al., 2025; Kooij et al., 2025). Der Mechanismus läuft vermutlich über Östrogeneffekte auf dopaminerge Signalwege. Die Forschungslage ist noch früh, aber konsistent genug, um den Zusammenhang in Coaching und Behandlung mitzudenken.

Beeinflusst der Zyklus auch die Wirksamkeit von ADHS-Medikamenten?

Es gibt Hinweise darauf. Viele Frauen berichten über verminderte Stimulanzien-Wirkung in der späten Lutealphase, wenn Östrogen abfällt. De Jong und Kolleg:innen (2023) haben in einer Fallserie positive Effekte einer prämenstruellen Dosisanpassung beschrieben. Wynchank, de Jong und Kooij (2025) empfehlen, den Zyklusstatus bei der ADHS-Behandlung systematisch zu berücksichtigen. Das ist ein Gespräch, das du mit deiner behandelnden Ärztin führen solltest.

Kann ADHS in der Perimenopause schlimmer werden?

Ja. Jakobsdóttir Smári und Kolleg:innen (2025) zeigen in einer großen populationsbasierten Studie, dass Frauen mit ADHS signifikant stärkere perimenopausale Symptome erleben. Erratische Östrogenschwankungen können die Pufferkapazität für emotionale Regulation und exekutive Funktionen reduzieren. Manche Frauen erhalten ihre ADHS-Diagnose erst in der Perimenopause, weil Kompensationsstrategien wegbrechen.

Was hat das mit Angst und alten Glaubenssätzen zu tun?

Wenn Östradiol stark schwankt oder abfällt, kann das die präfrontale Kontrolle reduzieren und gleichzeitig die emotionale Reaktivität erhöhen. Das ist eine plausible Konstellation dafür, dass negative Schemata leichter aktiviert werden. Klient:innen berichten in der späten Lutealphase oder Perimenopause häufig, dass alte Selbstabwertungen plötzlich wieder stärker da sind. Das ist kein Rückschritt. Es ist ein hormonell mitbedingtes Fenster erhöhter Vulnerabilität.

Ist das Coaching bei Dr. Cordula Bestvater auf diese Themen spezialisiert?

Das ADHS-Coaching in Hamburg bei Dr. Cordula Bestvater arbeitet evidenzinformiert mit Methoden aus kognitiver Verhaltenstherapie und metakognitiver Therapie in systemischer Rahmung. Hormonelle Einflüsse auf ADHS-Symptome werden im Coaching als Kontextfaktor systematisch mitgedacht, z. B. über Zyklustracking, Timing von Interventionen und psychoedukative Einordnung. Das Coaching ersetzt keine fachärztliche Behandlung, aber es ergänzt sie um Struktur, Strategie und Umsetzung.

Gibt es ein kostenloses Erstgespräch?

Ja. Das Erstgespräch dauert circa 20 bis 30 Minuten, ist kostenlos und unverbindlich. Wir klären, was dich hierher bringt, ob das Format passt und ob die Chemie stimmt. Kein Verkaufsgespräch. Du kannst es direkt über die Website buchen.

ADHS, Zyklus und Hormone: Der nächste Schritt

Wenn du bis hierhin gelesen hast, hast du vermutlich schon gemerkt, dass deine Symptome nicht jeden Tag gleich sind. Vielleicht hast du schon ein vages Muster beobachtet. Vielleicht traust du deiner eigenen Wahrnehmung noch nicht ganz.

Das Wissen, das hier zusammengefasst ist, ist kein Ersatz für ärztliche Abklärung. Aber es kann ein erster Schritt sein, um deine eigene Erfahrung ernst zu nehmen und die richtigen Fragen zu stellen.

Wenn du evidenzinformiertes ADHS-Coaching suchst, das hormonelle Einflüsse systematisch mitdenkt, schreib mir eine Mail an praxis@mikusi.de oder buch direkt ein kostenloses Erstgespräch.

Mehr zu meinen Schwerpunkten findest du auf der Leistungsseite.

Dr. Cordula Bestvater ist systemische Coachin, promovierte Gesundheitswissenschaftlerin und ADHS-Coachin in Hamburg. Sie arbeitet evidenzinformiert mit Methoden aus kognitiver Verhaltenstherapie und metakognitiver Therapie in systemischer Rahmung. Mehr unter cordula-bestvater.de.

Quellen

Balban, M. Y., Neri, E., Kogon, M. M., Weed, L., Nourouzpour, S., Jo, B., Holl, G., Zeitzer, J. M., Spiegel, D. & Huberman, A. D. (2023). Brief structured respiration practices enhance mood and reduce physiological arousal. Cell Reports Medicine, 4(1), 100895.

Bendis, P. C., Yang, C. J. & Neria, Y. (2024). Estrogen, progesterone, and anxiety: A review. Brain Research Bulletin, 217, 111081.

Chapman, L., Gupta, K., Hunter, M. S. & Dommett, E. J. (2025). Examining the link between ADHD symptoms and menopausal experiences. Journal of Attention Disorders, 29(9).

Dazzi, L., Seu, E., Cherchi, G., Barbieri, P. P., Matzeu, A. & Bhiglio, G. (2002). Estrous cycle-dependent changes in basal and ethanol-induced activity of cortical dopaminergic neurons. Neuropsychopharmacology, 27(4), 555–564.

De Jong, M., Wynchank, D., Bijlenga, D., Kooij, J. J. S. et al. (2023). Premenstrual exacerbation of ADHD and mood symptoms: A case series. European Psychiatry, 66(S1), S893–S894.

Del Río, J. P., Alliende, M. I., Molina, N., Serrano, F. G., Molina, S. & Vigil, P. (2018). Steroid hormones and their action in women's brains: The importance of hormonal balance. Frontiers in Public Health, 6, 141.

Eng, A. G., Nirjar, U., Elkins, R. M. & Martel, M. M. (2024). A double whammy: Organizational and activational hormonal effects on ADHD in females. Clinical Psychology Review, 108, 102381.

Jacobs, E. & D'Esposito, M. (2011). Estrogen shapes dopamine-dependent cognitive processes: Implications for women's health. Journal of Neuroscience, 31(14), 5286–5293.

Jakobsdóttir Smári, U., Valdimarsdottir, U. A., Wynchank, D. et al. (2025). Perimenopausal symptoms in women with and without ADHD: A population-based cohort study. European Psychiatry, 68(1), e133.

Kooij, J. J. S., de Jong, M., Agnew-Blais, J. et al. (2025). Research advances and future directions in female ADHD: The lifelong interplay of hormonal fluctuations with mood, cognition, and disease. Frontiers in Global Women's Health, 6, 1613628.

Lieberman, M. D., Eisenberger, N. I., Crockett, M. J., Tom, S. M., Pfeifer, J. H. & Way, B. M. (2007). Putting feelings into words: Affect labeling disrupts amygdala activity in response to affective stimuli. Psychological Science, 18(5), 421–428.

MacDonald, H. J., Kleppe, R., Szigetvari, P. D. & Haavik, J. (2024). The dopamine hypothesis for ADHD: An evaluation of evidence accumulated from human studies and animal models. Frontiers in Psychiatry, 15, 1492126.

Martel, M. M. et al. (2025). Reproductive steroids and ADHD symptoms across the menstrual cycle. Konferenzbeitrag, präsentiert auf dem U.S. Psychiatric and Mental Health Congress. (Noch nicht peer-reviewed publiziert.)

Matuszewich, L., Filon, M. E., Finn, D. A. & Yamamoto, B. K. (2000). Altered forebrain neurotransmitter responses to immobilization stress following 3,4-methylenedioxymethamphetamine. Neuroscience, 96(1), 83–93.

Osianlis, E., Thomas, E. H. X., Jenkins, L. M. & Gurvich, C. (2025). ADHD and sex hormones in females: A systematic review. Journal of Attention Disorders, 29(9), 706–723.

Wynchank, D., de Jong, M. & Kooij, S. J. J. S. (2025). Practical tools for female-specific ADHD: The impact of hormonal fluctuations in clinical practice and from the literature. European Psychiatry, 69(1), e1.

Du interessierst dich für Therapie oder Coaching?

Wenn du magst, können wir gerne mal in einem unverbindlichen und kostenlosen Erstgespräch über deine persönlichen Herausforderungen & Ziele sprechen.

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